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Treffen des AK Arbeit und Soziales in Bonn vom 20.-21. April 2012

Mai 11, 2012

Bei dem ersten Treffen des AK Arbeit & Soziales in 2012 haben wir uns mit zwei inhaltlichen Schwerpunkten befasst: Dem Fortschrittsforum und der Zukunft des deutschen Rentensystems.

Zu Beginn des AK-Treffens in der FES in Bonn kam unsere AK-Patin Dr. Ursula Bitzegeio zu uns. Nach gegenseitigem Kennenlernen und einer Übersicht über die vergangenen und zukünftigen Aktivitäten des AKs stand gleich das erste große inhaltliche Thema auf dem Programm: Das Fortschrittsforum. Ruth Brandherm aus der Abteilung Wirtschafts- und Sozialpolitik der Friedrich-Ebert-Stiftung berichtete über Ziele und inhaltliche Leitlinien des Fortschrittsforums. Es wurde gemeinsam diskutiert, welche Potentiale das Fortschrittsforums bietet und welche Grenzen das Format hat. Ruth Brandherm stellte auch die Schwerpunkte des Gesprächskreises „Arbeit und Qualifizierung“ der FES vor und ermunterte uns, sich bei Interesse an Mitarbeit – beispielsweise durch das Verfassen von Protokollen bei Konferenzen – bei ihr zu melden. In einem nächsten Block stellte Christine Ante das Fortschrittsforums aus Sicht der Stipendiaten vor. Sie berichtete von konkreten Politikansätzen und Maßnahmen, die wir in der Gruppe diskutierten. Als Beispiele seien hierbei Bildungskompass, Übergangsmanagement und ein „corporate age index“ genannt. Maximilian Locher, ebenfalls FES-Stipendiat und Mitglied im Fortschrittsforum, konnte leider nicht am AK-Treffen teilnehmen und steuerte stattdessen einen sehenswerten Vortrag per Video bei.

Mit dem Thema Rentenpolitik befassten wir uns am zweiten Tag unseres Treffens. In zwei Gruppen beschäftigten wir uns anhand von Texten mit den Argumenten für und gegen die Rente mit 67. Nachdem die Gruppen sich die wichtigsten Argumente wechselseitig kurz vorstellten, haben wir die Thematik mit Severin Schmidt von der Abteilung Wirtschafts- und Sozialpolitik der FES weiter vertieft und diskutiert. Hierbei haben wir uns auch mit den aktuellen Vorschlägen der SPD zur abschlagsfreien Erwerbsminderungsrente und zur Aussetzung der Rente mit 67 abhängig von der Erwerbstätigkeit der 60-64-Jährigen beschäftigt. Ebenso haben wir über die von der CDU vorgeschlagene Zuschussrente diskutiert und uns kritisch mit den Zugangsvoraussetzungen hierfür auseinandergesetzt. Es kristallisierte sich immer wieder die Problematik heraus, dass erhebliche gruppenspezifische Unterschiede (Hoch- und Niedrigqualifizierteren, Männern und Frauen) bestehen. Die Anhebung des Rentenalters kann bei bestimmten Gruppen das Altersarmutsrisiko erhöhen. Andererseits wurde auch diskutiert, ob Alternativen wie Produktivitätssteigerungen als Alternativen ausreichend sind. Severin Schmidt stellte am Ende die laufenden Projekte seines Arbeitskreises vor und verwies auf die Möglichkeit, als Mitglied des AKs in den Projektgruppen mitzuarbeiten.

Mit einer Feedbackrunde und einem (optionalen) gemeinsamen Mittagessen schloss das Treffen ab. Das nächste Treffen des AKs wird sich voraussichtlich mit dem Thema „working poor“ beschäftigen.

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