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Außen hui, innen pfui: Die Reform der arbeitsmarktpolitischen Instrumente hält nicht, was sie verspricht.

Juni 30, 2011
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Die Bundesregierung hat einen Gesetzesentwurf zur Reform der arbeitsmarktpolitischen Instrumente verabschiedet. Eine Tagung der Friedrich-Ebert-Stiftung hat sich am 8. Juni in Berlin der Reform gewidmet

Worum geht es? Arbeitsmarktpolitische Instrumente sollen die Eingliederungschancen in den Arbeitsmarkt erhöhen. Dazu zählen beispielsweise Eingliederungszuschüsse, die Gründungsförderung, betriebliche Trainingsmaßnahmen, oder die öffentlich geförderte Beschäftigung. Mit ihrer Reform möchte die Bundesregierung erreichen, dass die aktive Arbeitsförderung dezentraler und flexibler wird. Ebenso sollen Qualität und Transparenz gesteigert werden. Diese Ziele gehen einher mit Einsparungen in Höhe von 7,8 Mrd Euro bis 2015. Das Bundeskabinett hat den Entwurf des Gesetzes vorgelegt, der Großteil der Änderungen soll zum April 2012 in Kraft treten.

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Das erste Kooperationsseminar der HBS und FES in Bonn vom 28. bis 30. März 2011

April 15, 2011
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ein Bericht von Christian Testdorf, Mitglied im AK Arbeit & Soziales

Wie haben sich die Gewerkschaften in der Frühphase der Bundesrepublik gegründet und wo lagen die Gründe für den Wechsel der Organisationsform von den konfessionell und politisch gebundenen Gewerkschaften hin zur Einheitsgewerkschaft im DGB? Welche Kontinuitäten gab es zur Weimarer Republik? Und in welchen Politikfeldern versuchten die Gewerkschaften besonders, ihren Einfluss auf die Gesetzgebung geltend zu machen? Diese und weitere Fragen rund um die „Gewerkschaften in der Gründungsphase der BRD“, so der Titel des dreitägigen gemeinsamen Seminars von HBS und FES in Bonn, wurden in verschiedenen Vorträgen aufgegriffen und historisch verortet. Auch Mitglieder des AK Arbeit und Soziales nahmen hieran teil.

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Flexibilisierung und Employabilitiy – Schlüsselbegriffe für die Arbeitswelt im Wandel

Februar 7, 2011

Bin ich nach dem Studium qualifiziert genug für den Arbeitsmarkt?  Was erwarten Unternehmen von mir als Arbeitnehmer? Wie passt Familie in meine Karrierepläne? Und wenn ich einmal arbeitslos werde?

Diesen und anderen Fragen war die Veranstaltung „Flexibilisierung und Employability – Schlüsselbegriffe für die Arbeitsweilt im Wandel“ des Managerkreises der FES am 31. Januar 2011 gewidmet. Hubertus Heil (SPD), Thomas Sattelberger (Deutsche Telekom AG), Hubertus Schmoldt (ehemals IG BCG) und Dr. Hilmar Schneider (Institut zur Zukunft der Arbeit) diskutierten mit Alfred Geißler (Evonik Steag GmbH) als Moderator über Themen wie Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Alterssicherungspolitik, den sozialen Arbeitsmarkt, Vermittlungschancen für Jugendliche und Alleinerziehende, den Fachkräftemangel und schließlich den Mindestlohn.  Aus diesem Potpourri der Themen möchte ich nun die Aspekte herausgreifen, die, wie ich meine, für uns als junge Menschen von besonderer Bedeutung sind. Welche Bedeutung haben die beiden Schlüsselbegriffe  Flexibilisierung und Employability für  uns, die wir den Eintritt in den Arbeitsmarkt noch vor uns haben? Was erwarten Arbeitgeber von uns? Und anders herum, was können wir von ihnen erwarten?

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Europa 2020 – Eine neue Strategie für Europa?

Oktober 18, 2010
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ein Bericht von Alice Trabant, Mitglied im AK Arbeit & Soziales

Das jährlich wiederkehrende und in Brüssel stattfindende Europäische Gespräch der Hans-Böckler-Stiftung, Friedrich-Ebert-Stiftung, des Deutschen und Europäischen Gewerkschaftsbundes stand 2010 unter dem spannenden Motto: „Europa 2020- Quo vadis Europäische Union?“. Um den Teilnehmerkreis zu erweitern und dadurch die Diskussion zu bereichern, hatte der Veranstalter dieses Mal erstmals jeweils 15 StipendiatInnen der HBS und der FES eingeladen, um der Konferenz am 14. und 15. September 2010 beizuwohnen.

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Der „sozialdemokratisch-gewerkschaftlicher Dialog“ in Springe am 24. und 25. September 2010

Oktober 11, 2010
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ein Bericht von Christine Ante, Mitglied im AK Arbeit & Soziales

Der Springer Dialog hat eine gewisse Tradition. Der „sozialdemokratisch-gewerkschaftliche Dialog“ im September war jedoch ein Novum: Zum ersten Mal diskutierten aktive und ehemalige Stipendiatinnen und Stipendiaten der Hans-Böckler-Stiftung und der Friedrich-Ebert-Stiftung gemeinsam in der Bildungs- und Tagungsstätte in Springe bei Hannover. Thematisch ging es dabei um nicht weniger als eine Bestimmung der Beziehung zwischen Sozialdemokratie und Gewerkschaften. Wo liegen heute die Schnittmengen und Differenzen zwischen den gesellschaftspolitischen Entwürfen der beiden Akteure? Gibt es so etwas wie einen Grundkonsens? Und welche konkreten Perspektiven verbinden sich damit – auch gerade für die Arbeitsmarkts- und Sozialpolitik?

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Wie viele Arbeitslose haben wir wirklich? – Die Schattenseite des Jobwunders

August 9, 2010

Am 28.07. war dies das Thema im „Dossier Politik“ auf Bayern 2:

„Der Arbeitsmarkt in Deutschland erholt sich nach der Krise erstaunlich schnell. Schon ist von dem deutschen Jobwunder die Rede. Doch die Arbeitslosenstatistik mit etwa 3,1 Millionen Arbeitslosen zeigt nur die halbe Wahrheit. In Wirklichkeit sind die positiven Zahlen teuer erkauft.“

Wer den sehr empfehlenswerten Beitrag als Podcast anhören möchte: HIER KLICKEN

Hier gehts zum Internetauftritt des Dossiers: BAYERN 2 – Dossier Politik

Kritik an Sanktionen des SGB II

Juli 31, 2010

Die Kritik hinsichtlich der Sanktionen für Langzeitarbeitslose wird immer lauter. Besonders die harten Regelungen für Jugendliche (U25) werden teils sogar als verfassungswidrig bezeichnet. Die Sendung „Report Mainz“ hat diese Thematik nun aufgegriffen, lässt Betroffene wie auch ArbeitsvermittlerInnen zu Wort kommen.

Um den Beitrag zu sehen: HIER klicken

Gegen die Sanktionen hat sich seit Längerem das „Bündnis für ein Sanktionsmoratorium“ gegründet. Mehr darüber erfahrt ihr HIER!